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Abfall vermeiden, Umwelt schützen

Ein Schülerprojekt aus dem Landkreis Miesbach

Das Thema Abfallvermeidung gewinnt einen immer höheren Stellenwert. In der Abfallwirtschaft ist es im Kreislaufwirtschaftsgesetz fest verankert. Aber wie gut lässt sich Abfallvermeidung im Alltag umsetzen? Und was halten junge Leute davon, Abfall zu vermeiden? Wie motiviert man sie dazu?

Im Landkreis Miesbach erklärten sich das Gymnasium Miesbach, die Fachoberschule Holzkirchen, die Schule für Landwirtschaft und Ernährung Holzkirchen (AELF), das Berufsschulzentrum Miesbach und die Oberland Realschule Holzkirchen bereit, sich an einem Projekt zu beteiligten. Die Schüler und Schülerinnen waren zwischen 14 und 20 Jahre alt.

Das Ergebnis ist eine informative Broschüre die den Titel „Abfall vermeiden, Umwelt schützen“ trägt.

Die Beiträge der Schulen im Einzelnen:

  • In der FOS Holzkirchen beteiligte sich eine 13. Klasse im Fachbereich Soziales/Wirtschaft mit den sozialen Aspekten. Die Schüler erarbeiteten praktisch umsetzbare Tipps für den Privathaushalt. Dabei entstanden eine Foto-Love-Story über die kurze Haltbarkeit von Plastiktüten und die Erkenntnis, dass ein „Coffee-to-go“ durch ein „Coffee-to-stay“ ersetzt werden kann und ein eigener Becher nicht nur die Umwelt sondern ggf. auch den Geldbeutel schützt.
  • Am AELF Holzkirchen ist die Schule für Landwirtschaft und Ernährung integriert. Sie lieferte leckere Rezeptideen zur Verwertung von Lebensmittelresten und einen Beitrag zur richtigen Befüllung des Kühlschranks. Besonders hervorzuheben ist hier die App „Zu gut für die Tonne“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
  • Die Schülerinnen des Berufsschulzentrums Miesbach, Fachbereich Hauswirtschaft, beschäftigten sich ebenfalls mit dem Thema Abfallvermeidung bei Lebensmitteln. Die Palette reicht vom nachhaltigen und saisonalen Einkauf bis zur Verwertung von Resten. Unter dem Motto „Nix verkemma lossn“ wurden leckere Rezeptideen entwickelt und umgesetzt.
  • Eine 9. und 10. Klasse der Oberland Realschule sorgte im IT-Unterricht für die Zusammenfassung der Beiträge, deren Auswahl die Schüler eigenverantwortlich trafen. Im Anschluss daran wurde ein erstes Layout entwickelt.

Im Gymnasium Miesbach beschäftigten sich Schüler im Rahmen eines jahrgangsübergreifenden Projekts im Fachbereich Kunst z. B. mit der Höhe des Abfallaufkommens. Eine Gruppe ermittelte den ökologischen Fußabdruck eines Menschen in allen Teilen der Welt. Eine andere befasste sich mit dem Abfallaufkommen an der Schule selbst. Die Schüler erarbeiteten ein Konzept, das darauf zielt, den Müll besser zu trennen oder zu vermeiden. Im Ergebnis sind die Abfallbehälter im Schulhaus nun deutlich und gut erkennbar beschriftet und die Mensa bietet Getränke in Mehrwegflaschen an.

Das gesamte Projekt wurde vom VIVO Kommunalunternehmen beratend begleitet. In einer theoretischen Einführung erläuterte die Abfallberaterin, wie die Abfalltrennung im Landkreis Miesbach funktioniert und warum Abfallvermeidung so wichtig ist.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die jungen Menschen am Thema Abfallvermeidung großes Interesse zeigen. Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus. Es wurde ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass jeder einzelne in der Lage ist, etwas für den Umweltschutz zu leisten. Dies fällt umso leichter, wenn man eine Art Handlungsanweisung an der Hand hat.

Abfallvermeidung funktioniert nur durch Aufklärung, Motivation und Wiederholung des Erlernten. Dies zu vermitteln, war Ziel des Projekts.

Die vorliegende Broschüre wurde an alle beteiligten Schulen verteilt. Auch in den Rathäusern der Gemeinden, im Landratsamt und an den Wertstoffhöfen liegt sie aus.

Foto: Hans und Christa Ede-fotolia.com

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